Sprache wählen:
Krantenstok

GESCHICHTE DES ZEITUNGSHALTERS

Ein Zeitungsstock ist nostalgisch und doch auch wieder absolut im Trend! Dieses praktische Hilfsmittel, auch bekannt als Zeitungshalter, ist ein weltweites Phänomen. Auf Englisch nennt man ihn newspaper stick und auf Niederländisch krantenstok. Im Jahr 1982 wurde in Münster (Deutschland) sogar eine komplette Ausstellung organisiert, die sich ausschließlich dem Zeitungsstock widmete. Wer den Zeitungsstock ursprünglich erfunden hat, bleibt vorerst ein Rätsel. Obwohl historisch gesehen nur wenig über diesen praktischen, nostalgischen Gegenstand bekannt ist, ist sein praktischer Nutzen heute auf jedem modernen Lesetisch unverändert groß.

Knitterfreie Zeitung Das Hauptziel des Zeitungsstocks ist es, die Zeitung vollständig und ordentlich zu halten. Beim Lesen gehen insbesondere lose Beilagen oft verloren und die Seiten geraten leicht durcheinander. Zudem sorgt der Stab dafür, dass die Seiten weniger schnell verknittern, da er den Leser dazu anhält, die Zeitung flach auf dem Tisch zu lesen. Mit einem professionellen Zeitungsstock ist jedem Leser eine vollständige, übersichtliche und optisch einwandfreie Zeitung garantiert!

Durchdachte Technik Im Laufe der Zeit wurde der Zeitungsstock oft überarbeitet, um sowohl die Technik als auch das Aussehen zu verbessern. Die Stöcke wurden in verschiedenen Varianten auf den Markt gebracht. Einige Zeitungsstöcke sind mit scharfen kleinen Stiften ausgestattet. Diese Stifte stechen durch den Rücken der Zeitung und verklemmen sich in der Nut des zweiten Stabes. Auf diese Weise können die Seiten der Zeitung nicht verrutschen. Eine andere Methode besteht aus einem Metallsteg, der genau in die Mitte der Zeitung fällt. Der Rücken der Zeitung wird in eine Nut gedrückt, woraufhin der Metallsteg mit einem oder mehreren Schiebern fest arretiert wird. Es gibt auch Zeitungsstöcke, bei denen die Zeitung ganz traditionell mithilfe von Flügelmuttern zwischen zwei Holzleisten eingeklemmt wird.

Den Zeitungsstock aufhängen Ein hochwertiger Zeitungsstock ist an der Oberseite mit einem praktischen Haken zum Aufhängen ausgestattet. Hotels, Restaurants und Cafés, aber auch Bibliotheken, halten oft mehrere Zeitungen für ihre Gäste bereit. Um zu verhindern, dass der Lesetisch unter dem Papierkram begraben wird, kann man die Zeitungen übersichtlich und dekorativ am Haken des Zeitungsstocks aufhängen. Dies sorgt nicht nur für ein gepflegtes Erscheinungsbild des Tisches, sondern stellt auch sicher, dass die Zeitung für den nächsten Leser perfekt in Form bleibt.

Nostalgischer und moderner Zeitungsstock mit eigenem Logo Auch das Aussehen des Zeitungsstocks hat sich im Laufe der Jahre verändert. Neben den klassischen, nostalgischen Holzvarianten ist der Zeitungsstock heute auch in verschiedenen modernen Materialien und RAL-Farben erhältlich. Es ist zudem möglich, den Griff oder den gesamten Stock (je nach Typ und Material) mit Ihrem eigenen Logo zu versehen. Auf diese Weise wird einem nostalgischen Produkt ein moderner Anstrich verliehen, wobei Sie den Stil völlig selbst bestimmen!

Wussten Sie schon...? Interessante Fakten über den Zeitungsstock

  • Diebstahlschutz: In den Anfängen des Journalismus waren Zeitungen sehr wertvoll. In öffentlichen Einrichtungen wurden Zeitungsstöcke nicht nur gegen das Verknittern eingesetzt, sondern halfen auch gegen Diebstahl. Durch das große Format des Stabes konnte ein Besucher die Zeitung nicht einfach unbemerkt in einer Jacke oder Tasche verschwinden lassen.

  • Wiener Kaffeehauskultur: Um 1900 war der Zeitungshalter ein echtes Statussymbol. Berühmte Designer der Epoche entwarfen damals exklusive, handgefertigte Zeitungsstöcke aus Bugholz und Messing für die luxuriösesten und intellektuellsten Lesecafés in Wien.

  • Handwerkliches Design: Die ersten offiziellen Erwähnungen des hölzernen Zeitungshalters stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Deutschland und Österreich. Sie wurden damals oft von lokalen Möbelmachern hergestellt, um perfekt zum klassischen Café-Interieur zu passen.

GESCHICHTE DES ZEITUNGSHALTERS

Für ein optimales Nutzererlebnis der Website verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Datenschutz- und Cookie-Erklärung zu.